ödp-Vorstand über eigenes Wahlergebnis sehr enttäuscht
Suttner: „Von CSU/FDP-Regierung ist nichts Gutes zu erwarten“

Der Vorstand der bayerischen ödp ist über das Wahlergebnis von 2,0 +-0,0% enttäuscht. Nach dem guten Kommunalwahlergebnis vom Frühjahr und dem Mitgliederanstieg auf über 4.000 Mitglieder hätten wir einen deutlichen Zuwachs erwartet. Landesvorsitzender Bernhard Suttner erklärt, dass durch einen rein themenorientierten Wahlkampf kaum mehr als die Stammwählerschaft zu erreichen war: „Es gab offensichtlich Unmut über die CSU, aber nicht den Wunsch nach einer anderen Politik.“
Mit den neuen Mehrheitsverhältnissen in Bayern wird es keine Abwendung vom Atomrisiko geben und es steht zu befürchten, dass die Fixierung auf den Ausbau der Flugplätze und der Schnellstraßen durch Bayern weitergehen wird. Freie Wähler und FDP als künftige neue Koalitionspartner sind schließlich der gleichen Wachstumsideologie verpflichtet wie die CSU selbst. „In einer CSU/FDP-Regierung werden zudem wichtige Wertepositionen bei der embryonalen Stammzellenverwertung und bei der landwirtschaftlichen Gentechnik noch mehr gefährdet sein“, so Suttner.
Die Gremien der ödp werden in nächster Zeit die Lage tabulos analysieren und nötige Kurskorrekturen vornehmen.


Wahlergebnis der ödp: 2,0% +-0,0% (211.959 Stimmen  + 11856 mehr Stimmen)

Die komplette Ergebnisse sind beim Landeswahlleiter zu finden.
 

Aktuelle Meldungen:

25.09.2008

ödp verstärkt Vorbereitungen für neues Volksbegehren:

Die bayerische ödp sammelt am Samstag in zahlreichen Städten Unterstützungsunterschriften für ein neues Volksbegehren gegen die landwirtschafliche Gentechnik.

Aktion:

STOP
Temelin!

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